Die Frage, die beim Preis fast immer falsch gestellt wird

Meistens lautet sie: Was lässt sich verlangen? Was zahlt der Markt? Wo liegt die Schmerzgrenze?

Jede dieser Fragen setzt dasselbe voraus. Dass zuerst das Produkt existiert und die Zahl danach kommt. Dass ein Preis beschreibt, was ohnehin schon da ist.

Genau diese Annahme hält einer Messung nicht stand.

Ein Preis beschreibt ein Produkt nicht. Er verändert, was der Kunde davon hat.

Nicht dessen Meinung darüber. Nicht dessen Zahlungsbereitschaft. Das Erlebnis selbst.

Gemessen wurde das mit zwei Gläsern desselben Weins, unterschiedlich ausgezeichnet, verkostet in einem Hirnscanner.

Was der Scanner zeigte, und was daraus für jeden Rabatt folgt, steht im vollständigen Essay.

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