Die größten Online-Shops in Deutschland

In einer Studie haben Statista und EHI die größten Onlineshops in Deutschland erfasst.  Im Vergleich zum Vorjahr konnte der deutsche E-Commerce-Umsatz auch 2016 wiederum deutlich zulegen, wobei die Top 100 Online-Händler gemeinsam einen Umsatz von 27,4 Mrd. Euro erzielten.
Wenig überraschend konnte Amazon mit einem Umsatz von 8,1 Mrd. Euro seine unangefochtene Spitzenposition halten. (Der Gesamtumsatz von Amazon Deutschland betrug 12,8 Mrd. Euro, wobei Service- und Subskriptionsumsätze (AWS, Audible usw.), Exporte ins Ausland laut Autoren der Studie herausgerechnet wurden.

Das Poster „Die größten Online-Shops 2017 in Deutschland“ mit den 100 größten Online-Shops und nach Kategorien gibt es hier zum Download.

Warum Reviews das neue Gold im digitalen Zeitalter sind

Die Bedeutung von Rezensionen im Zeitalter des digitalen Marketings kann gar nicht oft genug betont werden. Mittlerweile sind für 65% der Online-Käufer Bewertungen bzw. Rezensionen der entscheidende Faktor im Entscheidungsprozess. Die Recherche erfolgt dabei plattformübergreifend. Wenn zum Beispiel ein Kunden im Onlineshop einen Flasche Wein bestellten will, so wird häufig Amazon als Entscheidungshilfe aufgerufen und das entsprechende Produkt durch die vorhandenen Rezensionen bewertet.
Dementsprechend sollten Marken und Hersteller über einen Review-Strategie verfügen. Warum das bei weitem noch nicht der Fall ist und ein paar weitere gute Infos zu Rezensionen gibt es im folgenden Video der Online Marketing Rockstars.

Amazon Prime Day in Zahlen

Ein Sommerloch scheint Amazon nicht zu kennen. Wenn auch die Nachfrage insgesamt in den Sommermonaten im Vergleich zu anderen Monaten eher schleppend ist, so entwickelt sich der Amazon Prime-Day zum Milliardengeschäft. Seit drei Jahren veranstaltet Amazon diesen speziellen Schnäppchentag. Dieses Jahr war es am 11. Juli soweit.

Auch wenn sich Amazon wie üblich mit eigenen Infos und Statistiken sehr zurückhält, so gibt es diverse Analysen und Auswertungen die das rasante Wachstum bestätigen.

Betrug der Umsatz 2015 noch 0,9 Milliarden USD, so stieg dieser 2016 auf 1,52 Mrd. USD und erreichte dieses Jahr 2,41 Mrd. USD. Der mit Abstand größte Umsatz wurde dabei auf dem amerikanischen Marktplatz erzielt. Eine detaillierte Auswertung des Prime Day gibt es hier in 5 Charts. Eine Auswertung zu Gewinner und Verlierer nach Branchen gibt es hier zum Nachlesen.

 

2017_07 Prime Day

Wie man das Potential von Spotify nutzen kann

Spotify ist ein Musikstreaming-Dienst, der es ermöglicht, DRM-geschützte Musik einer Reihe großer und kleiner Plattenlabels legal über das Internet zu hören. Der Dienst wurde im Oktober 2006 von dem schwedischen Start-up-Unternehmen Spotify AB als legale Alternative zur Piraterie gestartet und ist inzwischen in mehr als 60 Ländern verfügbar und wird von 140 Millionen Nutzern monatlich aktiv genutzt.

Spotify ist besonders bei den Millennials sehr beliebt und gehört zu den am meisten genutzten Onlinediensten.
Was bislang weniger bekannt war, ist dass Spotify zunehmend auch interessanten Werbemöglichkeiten und Optionen bietet, diese Zielgruppe effizient zu erreichen, welche über traditionelle Medien sonst nur mehr sehr schwer zu erreichen wären.
Sponsored Playlist und Sponsored Session sind dabei zwei Beispiele für die vorhandenen Werbemöglichkeiten.

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Nike und die schwindende Macht der Marken

Marken verlieren in einer Plattform-dominierten E-Commerce-Welt zunehmend an Macht. Das musste selbst der US-Sportartikelriese Nike nun anerkennen. Viele Jahre wehrte sich Nike standhaft, seine Produkte selbst auf Amazon anzubieten und überließ den Verkauf auf dem weltweit führenden Online-Marktplatz mehr oder weniger freiwillig Drittverkäufern. Während andere Sportartikelhersteller wie Adidas und Under Armour die Amazon-Plattform sehr erfolgreich als Direktvertriebskanal nutzten, ließ Nike durch diese starre Haltung im Laufe der Jahre wichtige Marktanteile vor allem bei einer jungen und kaufkräftigen Kundschaft liegen.

Doch die Dinge ändern sich und sind ein weiterer Beweis für die Machtverschiebung zwischen Marken und Amazon. Amazon hat sich in den letzten Jahren zur führenden Produktsuchmaschine entwickelt, wo viele Käufer ihre Online-Recherche beginnen. Für Marken ist es deshalb umso wichtiger, einen professionellen Auftritt vorweisen zu können. Drittverkäufer legen normalerweise wenig Wert auf eine gelungene Präsentation der Marke und scheren sich in vielen Fällen auch wenig um die Preisempfehlungen der Hersteller. Dies führt dazu, dass Marken im Laufe der Zeit die Hoheit über die eigene Marke verlieren, was wiederum weitere negative Folgen mit sich bringt.

Mit der Ankündigung, die eigenen Produkte im Rahmen des Vendors-Modells nun selbst auf Amazon zum Verkauf anzubieten, musste sich Nike eingestehen, hier eine falsche Strategie verfolgt zu haben.Amazon hat eine Reihe von Drittverkäufern bereits aufgefordert, für bestimmte Modelle den Verkauf einzustellen.

Diese Kehrtwende von Nike ist sicherlich ein weiterer Beweis wie sich das Machtverhältnis zwischen Marken und Amazon in den letzten Jahren dramatisch verschoben hat und die Macht der Marken in einer Plattform-dominierten E-Commerce-Welt zusehends schwindet. Für Marken wird es immer wichtiger, direkt oder indirekt auf Amazon präsent zu sein, um zumindest die Inhalte besser steuern zu können. Für Marken ist Amazon längst ein unverzichtbarer Bestandteil im Zusammenhang mit der Markenentwicklung- und pflege geworden.